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22. November 2017

Braunschweig setzt Zeichen in punkto E-Mobilität

Die Verkehrsbetriebe in Braunschweig und PRIMOVE zeigen wieder einmal, das Elektromobilität keine Zukunftsmusik, sondern schon heute ein zuverlässiger Teil des täglichen Verkehrsaufkommens ist.

Nachdem im März 2014 das erste Projekt mit induktiv geladenen PRIMOVE Bussen für den Fahrgastbetrieb gestartet ist, ist einiges passiert. Der ursprünglich eingesetzte 12-m E-Bus wurde im Dezember desselben Jahres mit vier 18-m Gelenkbussen ergänzt – wiederum die ersten ihrer Art. Diese befördern nun täglich die Fahrgäste auf dem vielbefahrenen Braunschweiger Innenstadtring 419 – und zwar rund um die Uhr. Die dafür benötigte Energie tanken die Elektrofahrzeuge ganz bequem unterwegs, natürlich kabellos, an mit induktiven PRIMOVE Ladestationen ausgestatteten Haltestellen. Die PRIMOVE Elektrobusse, die unter dem Namen emil (Elektromobilität mittels induktiver Ladung) inzwischen stadtbekannt sind, sind aus der täglichen Mobilität der Braunschweiger nicht mehr wegzudenken.

So kommt es, dass nun der erste der vier PRIMOVE Busse einen wichtigen Meilenstein erreicht hat: 100.000 km im Passagierbetrieb. Auch die drei weiteren 18-m E-Busse werden diese Marke demnächst erreichen. Eine beachtliche Zahl, die zeigt, wie zuverlässig die E-Busse im täglichen Linienverkehr sind. Allein in diesem Jahr, wird ein Bus voraussichtlich 50.000 km gefahren sein. Andreas Glaser, Betriebsleiter Bus bei der Braunschweiger Verkehrs-GmbH hat für das kommende Jahr sogar noch weitere Pläne: „Ich halte es für realistisch, das wir 2018 mit allen E-Bussen jeweils 60.000 km fahren. Das ist die gleiche Strecke, die unsere traditionellen Diesel-Busse im Durchschnitt auf dieser Linie zurücklegen.“ Damit haben die PRIMOVE E-Busse dann den letzten Beweis angetreten, dass sie es problemlos mit den altbewährten Diesel-Bussen aufnehmen können. Dabei schonen Sie, ganz nebenbei, die Umwelt: durch den Einsatz der Elektrobusse konnten die Braunschweiger bisher schon über 540 t CO2 einsparen.

Die mit dem unsichtbaren, kabellosen PRIMOVE Ladesystem sowie dem PRIMOVE Hochleistungsbatteriesystem ausgestatteten E-Busse haben schon vorher den ein oder anderen Härtetest bestanden. Im April dieses Jahres zum Beispiel war einer der PRIMOVE Busse 41-Stunden-Non-stop auf der Strecke. Den nötigen Strom hat er während den geplanten kurzer Stopps an den Haltestellen nachgetankt und so insgesamt 470 km zurückgelegt. Die Latte liegt also hoch – und wir sind gespannt, was 2018 in punkto Elektromobilität für uns bereithält.

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